Gigabit-Auszeichnung für Mauer
„Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. Für unsere Unternehmen ebenso wie für die Menschen vor Ort. Die Auszeichnung von Mauer zeigt, dass der Ausbau dort gelingt, wo Kommunen, Netzbetreiber und Land an einem Strang ziehen“, freut sich der CDU-Landtagsabgeordnete Albrecht Schütte. „Der Glasfaserausbau ist eine Investition in die Zukunft unserer Region. Ob Handwerksbetrieb, Mittelständler oder Privathaushalt – alle sind auf verlässliche digitale Verbindungen angewiesen. Entscheidend ist, dass wir beim Ausbau weiter Tempo machen und auch die Orte erreichen, in denen sich der eigenwirtschaftliche Ausbau für Anbieter allein nicht rechnet.“
Anlass für das Lob ist die Auszeichnung der Gemeinde Mauer als „Gigabitkommune@BW“ durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Manuel Hagel (CDU). Mit einer Gigabitversorgung von rund 97 Prozent der Haushalte gehört die Gemeinde landesweit zu den Vorreitern beim Netzausbau.
Hintergrund:
Mit dem Titel „Gigabitkommune@BW“ zeichnet das Land Baden-Württemberg Städte und Gemeinden aus, die eine Gigabitverfügbarkeit von mindestens 90 Prozent erreicht haben. Landesweit führen bereits 361 Kommunen den Titel; bei dieser Runde wurden weitere 62 Kommunen ausgezeichnet. Nahezu ein Drittel der Kommunen im Land erreicht damit eine nahezu vollständige Gigabitversorgung.
Damit nicht nur die Städte, sondern auch der ländliche Raum vom Gigabitausbau profitieren, investiert das Land massiv in die digitale Infrastruktur: Seit 2016 wurden landesweit rund 7,37 Milliarden Euro an Landes- und Bundesfördergeldern für Breitbandprojekte bewilligt. Im aktuellen Doppelhaushalt 2025/2026 stellt das Land weitere 1,1 Milliarden Euro bereit, um den Ausbau weiter voranzutreiben.