MdL Dr. Albrecht Schütte im Gespräch mit Bürgermeister Jan Peter Seidel
Der wiedergewählte finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Albrecht Schütte, hat sich im Sommer mit dem Neckargemünder Bürgermeister Jan Peter Seidel zu aktuellen Herausforderungen und Anliegen der Kommunen ausgetauscht.
Bürgermeister Jan Peter Seidel und MdL Albrecht Schütte beim Austausch in Neckargemünd. (Foto: Stadt Neckargemünd)Nach der Landtagswahl und den Koalitionsverhandlungen nutzt Dr. Schütte seine Gespräche vor Ort, um sich darüber zu informieren, bei welchen Themen die Kommunen derzeit besonders unter Druck stehen. In den vergangenen Jahren hatte er sich wiederholt für zusätzliche Landesmittel für die Kommunen eingesetzt, wovon Neckargemünd direkt profitiert hat. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem unmittelbar verfügbare Mittel ohne kraftzehrende Förderprogramme und schlanke Fördermöglichkeiten, beispielsweise das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR).
Ein weiterer Schwerpunkt war die regionale Verkehrssituation. Mit Blick auf die Buslinien 34/35 wurde der Wunsch nach mehr Transparenz über das bestehende Angebot und dessen Entwicklung angesprochen. Auch die geplanten Radwegverbindung zwischen Bammental und Neckargemünd wurde thematisiert. Eine Führung entlang der B45 könnte dabei Kosten reduzieren und zugleich dazu beitragen, dass Pendlerinnen und Pendler vermehrt für ihre Wege auf das Fahrrad umsteigen würden.
Darüber hinaus ging es um die Förderung der Schwimmbäder, der Schwimmausbildung und der Wasserrettung. Als leidenschaftliches DLRG Mitglied bringt sich Dr. Schütte hier lokal und auf Landesebene besonders ein.
Auch die Themen erneuerbare Energien wurden angesprochen. Schütte und Seidel begrüßen das Wiesenbacher Projekt zur Kombination von Photovoltaik und Großspeicher. Zudem verwies Schütte auf die Planungen des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) für Windkraft auf Wiesenbacher Gemarkung.
„Der direkte Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort ist mir wichtig. Nur wenn wir wissen, wo es in den Kommunen konkret Probleme gibt, können wir bei Förderungen und Rahmenbedingungen gezielt ansetzen“, so Schütte. Seidel ergänzt: „Für uns als Kommune ist es wichtig, dass unsere Anliegen gehört werden und wir bei der Umsetzung konkreter Projekte Unterstützung bekommen. Gerade bei Verkehrsinfrastruktur, Radwegen und Fördermöglichkeiten sind verlässliche Rahmenbedingungen und gute Ansprechpartner auf Landesebene entscheidend.“