Dr. Albrecht Schütte MdL

„Politik im Klassenzimmer: Albrecht Schütte im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern“

Bei seinen Schulbesuchen in Neckargemünd wurde Schütte mit der „Freiheitskämpfer“-Statue ausgezeichnet.

Von der Arbeit im Landtag über den Landeshaushalt bis hin zu persönlichen Fragen: Beim Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Albrecht Schütte am Max-Born-Gymnasium und an der SRH Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd nutzten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit dem Abgeordneten direkt ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es nicht nur um politische Abläufe, sondern auch um aktuelle Herausforderungen im Land und den persönlichen Weg Schüttes in die Politik.

Dr. Albrecht Schütte beim Schulbesuch (Foto: Team Schütte)Dr. Albrecht Schütte beim Schulbesuch (Foto: Team Schütte)

Den Auftakt bildete ein Austausch mit einer elften Klasse des Max-Born-Gymnasiums. Dort diskutierte Schütte mit den Jugendlichen über aktuelle politische Herausforderungen und beantwortete ihre Fragen zur Landespolitik und zur Arbeit im Landtag.

Anschließend ging es für den Abgeordneten an die SRH Stephen-Hawking-Schule. Nach einer kurzen Vorstellung seines Arbeitsalltags entwickelte sich mit zwei vierten Klassen ein lebhaftes Gespräch. Die Schülerinnen und Schüler wollten unter anderem wissen, wie Fraktions- und Plenarsitzungen ablaufen und welche Aufgaben Schütte im Europa- und Finanzausschuss übernimmt. Anhand des Landeshaushalts erklärte er anschaulich, dass Bildung mit rund 15 Milliarden Euro den größten Ausgabenbereich des Landes darstellt. Hinzu kommen Investitionen von rund einer Milliarde Euro in Schulgebäude sowie rund zwei Milliarden Euro für Kindergärten und Kindertagesstätten.

Dabei blieb es nicht bei Fragen zu den Abläufen der Politik. Die Kinder interessierten sich auch dafür, welche Themen Schütte besonders wichtig sind. Auf die Frage, was die Landespolitik besser machen könne, machte der Abgeordnete deutlich: „Wir müssen in vielen Bereichen schneller werden. Dafür brauchen wir weniger komplizierte Regeln und weniger Bürokratie. Mit dem Effizienzgesetz wollen wir unnötige Berichtspflichten abbauen und Planungs- und Entscheidungsprozesse beschleunigen.“ Auf die Frage, warum er sich politisch engagiere und Mitglied der CDU geworden sei, erklärte Schütte, dass für ihn das Lösen konkreter Probleme im Mittelpunkt stehe. Politik müsse das Leben der Menschen vor Ort verbessern und dazu beitragen, die Region auch für kommende Generationen lebenswert zu halten. Dazu gehörten gute Bildungsangebote, eine starke Wirtschaft, eine verlässliche Infrastruktur und ein hohes Maß an Sicherheit.

Neben politischen Themen interessierte die Kinder auch die persönliche Seite des Abgeordneten. So berichtete Schütte, dass er sich in seiner Freizeit als Ausbilder bei der DLRG engagiert. Zum Abschluss des Besuchs überreichten die Schülerinnen und Schüler einen Korb mit Gemüse aus dem schuleigenen Garten. Zudem bedankte sich der Geschäftsführer des SRH Berufsbildungswerks Neckargemünd, Sascha Lohwaßer, mit einer „Freiheitskämpfer"-Statue für Schüttes Einsatz, die Schulbauförderung auch für Schulen in freier Trägerschaft auszuweiten.

Im anschließenden Gespräch standen die Herausforderungen der Schule im Mittelpunkt. Themen waren der notwendige Bürokratieabbau, die Umsetzung gelingender Inklusion sowie der Sanierungsbedarf der inzwischen rund 50 Jahre alten Gebäude. Schütte betonte, dass die SRH mit ihrem Engagement für Inklusion weit über die Region hinaus Vorbildcharakter habe und wichtige Impulse für das Bildungssystem setze. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass auch die baulichen Voraussetzungen für eine gute Bildungsarbeit langfristig erhalten bleiben.