Presse 2018


„Ohne Speicher kann die Energiewende nicht funktionieren“
Sonntag, den 01. Juli 2018 um 13:57 Uhr

Dr. Peter Fischer vom Fraunhofer-Institut beim Arbeitskreis Energie der CDU Rhein-Neckar

Intensiv setzt sich der Arbeitskreis Energie und Umwelt der CDU Rhein-Neckar unter Leitung von Dr. Albrecht Schütte MdL mit Fragen rund um die Energiewende auseinander. Um nur einige zu nennen: Wo wird der Strom herkommen? Wie kann ein passendes Preismodell für den Strommarkt der Zukunft aussehen? Wie kann die schwankende Produktion durch Erneuerbare und der anders schwankende Bedarf in Ausgleich gebracht werden? Wie können Strom- und Wärmeproduktion am effizientesten miteinander in Ausgleich gebracht werden?

Um über Speichermöglichkeiten zu diskutieren und im Speziellen etwas zu sogenannten Redox-Flow-Batterien zu erläutern, war Dr. Peter Fischer vom Fraunhofer Institut in Pfinztal in die Bahnhofgaststätte nach Mauer gekommen. Fischer zeigte zunächst den unterschiedlichen Speicherbedarf auf. Neben der Netzstabilisierung, in denen Speicher vom Millisekunden bis in den Minutenbereich benötigt werden, werden Speicher auch noch für weitere Anwendungen benötigt. Für das Angleichen von Erzeugung fluktuierender Erzeuger an den Bedarf werden Stundenspeicher benötigt. Hierfür können Batteriespeicher einen wertvollen Beitrag liefern. Darüberhinaus würden bei einer höheren Anteil Erneuerbarer im Netz ebenfalls saisonale Speicher notwendig. Diese würden dann langfristige Überschüsse speichern, um diese dann z.B. im Winter bei schwachem Wind wieder über Monate abgeben zu können. An einem sogenannten Rangone-Plot – einer Auftragung von Leistung gegen Energiegehalt machte Fischer deutlich, welche Speicher es gibt, bzw. welche Speicherkonzepte aktuell in der Diskussion sind und wie diese zu dem verschiedenartigen Bedarf passen.

In Pfinztal leitet Fischer die Gruppe, die dort eine sogenannte Redox-Flow-Batterie aufbaut. Um ein Gesamtsystem mit schwankender Erzeugung zu testen, ist diese Batterie an ein Windrad mit 2 MW Leistung angeschlossen. Finanziert wird das Projekt im Fraunhofer Institut vom Land Baden-Württemberg , dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft für Angewandte Wissenschaft e.V.

Der größte Vorteil von Redox-Flow-Batterien ist die individuelle Skalierbarkeit von Leistung und Energie, so dass sich maßgeschneiderte Energiespeicherlösungen für verschiedene Anwendungen generieren kann. Wesentlich günstiger wird die Batterie durch den Energieteil, welcher durch die Menge an Elektrolytlösung im Tank bestimmt werden kann. Somit lassen sich günstige Energiespeicher mit Speicherzeiten von mehreren Stunden herstellen. .. Das Konzept der Batterie führe auch zu langlebigen Batterien, sie wären so Fischer, potentiell unsterblich. Natürlich erläuterte Fischer auch, dass es auch Degradationen in dieser Batterie gibt. Diese beruhen aber auf anderen Mechanismen, welche sehr schwierig zu erfassen sind. Man kann aber davon ausgehen, dass die Lebensdauer dieser Batterien sehr lang ist. In Pfinztal realisiert man passend zum Windrad eine Batterie mit 2MW Leistung und 20 MWh Energie. Solch ein Kreislauf könne neben der Unterstützung der Netzstabilität z.B. die Versorgung eines Dorfes oder eines kleineren Industriegebietes mit alternativen Energiequellen ermöglichen.

Aufgrund der Kosten eigneten sich Redox-Flow Batterie-Systeme allerdings nicht für kleinteilige Einsätze wie einzelne Einfamilienhäuser. An den spannenden Vortrag schloss sich eine intensive Diskussion an. Ob man mit solche einer Batterie nicht auch Elektroautos betreiben könne, war eine Frage. Das bezweifle er, antwortete Fischer. Die Energiedichte sei nicht hoch genug und so werde die Batterie zu schwer oder die Reichweite sei zu kurz. An vielen anderen Stellen wurde das Potential für Redox-Flow-Batterien von allen klar gesehen, ebenso wurde aber deutlich, dass für die Energiewende eine langfristige Speichermöglichkeit fehle. Hier müsse man, warf der Vorsitzende des Arbeitskreises ein, u.a. noch deutlich mehr in Power-to-Gas d.h. die Umwandlung von „Strom in Gas und wieder zurück“ investieren. (ASc)

Bildunterschrift: Dr. Peter Fischer (in der Mitte) stellt den Mitgliedern des Arbeitskreises Energie der CDU Rhein-Neckar (darunter der Vorsitzende Dr. Albrecht Schütte) seine Arbeit zum Bau einer Redox-Flow-Batterie vor.

 
Radschnellwege sind machbar
Samstag, den 30. Juni 2018 um 13:05 Uhr

ZUMELDUNG: Der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU) begrüßte den Ausbau der Radwegeinfrastruktur. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es nicht nur um Prestigeprojekte in Ballungsräumen gehen kann: "An vielen Stellen fehlen einige Kilometer oder manchmal sogar nur ein paar hundert Meter um das Radwegenetz deutlich zu verbessern. Auch diese Strecken dürfen beim Verkehrsministerium nicht in Vergessenheit geraten." Schließlich sei die Regierung, so Schütte, für das ganze Land zuständig.

Schnell und sicher in die Zukunft: Radschnellwege sind machbar Minister Hermann: zukünftig Landesstraßen nur für Radfahrer

„Schnell und sicher in die Zukunft“ - unter diesem Motto fand am 29. Juni 2018 die Landeskonferenz Radschnellverbindungen Baden-Württemberg statt. Gut 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Landkreisen und Verbänden diskutierten über die nächsten Schritte zur Realisierung von Radschnellwegen. Schwerpunkt dabei: Die Ergebnisse aus den regionalen Machbarkeitsstudien und einer Potentialanalyse des Landes. „Radschnellwege sind machbar.

In Zukunft wird es auch in Baden-Württemberg möglich sein, dass Pendler auch längere Wege zur Arbeit mit dem Rad auf breiten kreuzungsfreien Wegen zurücklegen können,“ sagte Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, anlässlich der Landeskonferenz Radschnellverbindungen in Stuttgart. „Auf ein solches Angebot warten viele, die gerne mit eigener Kraft am Stau vorbeifahren wollen.“

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Dr. Albrecht Schütte MdL: „Die Zukunft ist digital“
Freitag, den 29. Juni 2018 um 13:53 Uhr

Digitalisierungsprämie für kleine und mittelständische Betriebe

Die Digitalisierung wird für unser alltägliches Leben und die Wirtschaft immer wichtiger. Baden-Württemberg unterstützt die heimischen Betriebe auf vielfältige Art und Weise um auch in der digitalisierten Welt erfolgreich zu sein. Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte (CDU) weist in diesem Zusammenhang auf die Wiederauflage der Digitalisierungsprämie für mittelständische Betriebe hin und ruft zur Antragstellung auf: „Viele Mittelständler schätzen die Bedeutung der Digitalisierung richtig ein. Eine Unterstützung von Seiten des Landes bringt den Unternehmen und Handwerksbetrieben bei den erforderlichen Investitionen große Erleichterung.“

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„Wir übernehmen Verantwortung für Jugendliche“
Mittwoch, den 27. Juni 2018 um 15:37 Uhr

Kultusministerin Dr. Eisenmann und Landtagsabgeordneter Dr. Schütte im Gespräch mit der TSG Hoffenheim

Gruppenfoto v.l.n.r.: Frank Briel, Ministerin Dr. Susanne Eisenmann MdL, Dr. Peter Görlich, Dr. Albrecht Schütte MdL  - Quelle: Timm

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) kam die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann nach Sinsheim, Waibstadt und Zuzenhausen. Neben mehreren Gesprächen mit Schulleiterinnen und Schulleitern, stand auch ein Besuch im Trainingszentrum der TSG Hoffenheim auf dem Programm. Die beiden Geschäftsführer der TSG Frank Briel und Dr. Peter Görlich stellten zunächst vor allem die Kinder- und Jugendarbeit vor.

Mit dem Programm „Anpfiff ins Leben“ werde eine ganzheitliche Sportförderung verfolgt. Dabei gehe es in erster Linie darum, Kindern und Jugendlichen die Freude an Bewegung zu vermitteln. Auch in der Fußballschule der TSG sei man sich der sozialen Verantwortung für die Jugendlichen bewusst. So werde auf die Vereinbarkeit von Training und schulischer Ausbildung großen Wert gelegt.

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Kein Stillstand auf dem afrikanischen Kontinent
Mittwoch, den 27. Juni 2018 um 15:17 Uhr

Neuausrichtung der Politik erforderlich

Dass der afrikanische Kontinent in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, darin waren sich alle Beteiligten des Abends einig. Gemeinsam hatten die Fraktionen von CDU und Grüne zum Thema „Afrikas neues geopolitisches Gewicht“ mit Prof. Dr. Andreas Mehler vom Arnold-Bergstraesser-Institut der Universität Freiburg geladen. Warum Afrika auf der Agenda vieler Staaten ganz oben steht? Dafür gibt es vielerlei Gründe. In Europa wird die Debatte vor allem vom Thema Migration dominiert, schließlich hat die Zahl der Migranten aus der Subsahara hat seit 2010 um 31 Prozent zugenommen. Wobei die Migration nach wie vor innerhalb Afrikas stattfindet. Ändern werde sich das vermutlich nicht. Der afrikanische Kontinent ist einer von zwei Regionen weltweit, auf denen die Bevölkerung weiterhin stark wächst.

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Populismus - eine Gefahr für die Demokratie?
Dienstag, den 26. Juni 2018 um 17:37 Uhr

Was bringt eigentlich politisches Engagement? Und warum birgt Populismus eine Gefahr für unseren Rechtsstaat? Um diese und viele weitere spannende Fragen ging es im Vortrag des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte, den er für die Geschichtskurse der 11. Klasse des Max-Born-Gymnasiums Neckargemünd am 19. Juni 2018 hielt. Nicht nur die Tatsache, dass Schütte in Heidelberg Abitur gemacht hatte und nun im Landtag von Baden-Württemberg sitzt, machte seinen beruflichen Werdegang, den er uns Schülern zunächst erzählte, interessant. Ebenso war es für viele Schüler ansprechend, dass sich Schütte nicht nur durch politisches Engagement auszeichnet, sondern vorerst Physik studiert hatte und sich bis heute als erster Vorsitzender der DLRG in Bammental ehrenamtlich engagiert.

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Jugendliche gehen mit offenen Augen durch die Welt
Montag, den 25. Juni 2018 um 14:02 Uhr

Kraichgau Realschule beim Schülerwettbewerb ausgezeichnet

Sinsheim. Bei der heutigen Verleihung der Preise des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg ließen es sich die beiden Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein (Grüne) und Dr. Albrecht Schütte (CDU) sowie Oberbürgermeister Jörg Albrecht nicht nehmen, den Schülerinnen und Schülern der Kraichgau Realschule Sinsheim persönlich zu gratulieren und die Urkunden zu überreichen. Begleitet wurde die Preisverleihung von Sammy Lehmann aus der Klasse 7a am Klavier.

Der Schülerwettbewerb hat zum Ziel, die politische Bildung zu fördern und das Interesse junger Menschen an aktuellen Themen der Politik und Gesellschaft zu wecken. Er wurde dieses Jahr bereits zum 60. Mal ausgeschrieben und steht unter dem Motto „komm heraus, mach mit“.

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Offen und ehrlich Rede und Antwort stehen
Donnerstag, den 21. Juni 2018 um 09:03 Uhr

Dr. Albrecht Schütte MdL im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Sonnenbergschule Angelbachtal

Angelbachtal. Wie wird man Landtagsabgeordneter und wie sieht dann die Arbeit aus? Die Antworten zu diesen Fragen standen im Vordergrund einer Einführung, die der Parlamentarier Dr. Albrecht Schütte (CDU) im Rahmen einer Politikstunde an der Sonnenbergschule Angelbachtal hielt.

„Plenarsitzungen sind nur der geringste Teil der Arbeit“, so Schütte. Anschaulich schilderte er daher den Schülerinnen und Schülern der beiden 9. Klassen der Werkrealschule, wie vielfältig seine Arbeit sei. „Die Ausschusssitzungen und insbesondere die Vorbesprechungen innerhalb der CDU Fraktion beziehungsweise mit dem Koalitionspartner sind ein wesentlicher Teil der Arbeit. Hier ringen wir um die beste Lösung.“

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Kleine Grundschulen stehen nicht zur Diskussion
Mittwoch, den 20. Juni 2018 um 18:21 Uhr

Kultusministerin Dr. Eisenmann lehnt Gedankenspiel des Rechnungshofes ab

Zuzenhausen. Anlässlich eines Besuches im Wahlkreis des Sinsheimer Abgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) traf sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter anderem mit Grundschulrektorinnen und Grundschulrektoren zu einem Gedankenaustausch. Am Rande dieses Gesprächs machte sie deutlich, dass für sie kleine Grundschulen nicht zur Diskussion stehen. „Der Landesrechnungshof hat die Organisation des Kultusministeriums unter die Lupe genommen und ist etwa der Frage nachgegangen, wie viele Lehrkräfte an Schulämter oder das Ministerium abgeordnet sind.“ Hier könnte an einigen Stellen die Effizienz verbessert werden, um mehr Ressourcen für den Unterricht nutzen zu können, so Eisenmann.

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Förderprogramm für Regiobuslinien nimmt weiter Fahrt auf
Montag, den 18. Juni 2018 um 15:55 Uhr

Land verbessert die Mobilität im Ländlichen Raum – neue Linien ab 2019

Das Ministerium für Verkehr hat einen Zuschuss in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro für Regiobuslinien von Sinsheim nach Mosbach/Neckarelz und von Buchen nach Tauberbischofsheim bewilligt. „Mit diesen beiden Linien werden weitere Lücken im öffentlichen Nahverkehr im Norden des Landes geschlossen. Sie werden den ländlichen Raum stärken und die Attraktivität des ÖPNV steigern“, so das Ministerium in einer offiziellen Stellungnahme. Regiobuslinien sind schnelle Verbindungen mit größerer Reichweite als kommunale Stadtbusse. In der Regel schließen diese Buslinien Lücken im Schienennetz. Mit den beiden neuen Strecken sind es dann 13 Linien, die vom Land im Rahmen des Förderprogramms Regiobuslinien unterstützt werden. Die Förderanträge haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Das Land übernimmt für die Buslinien die Hälfte des entstehenden Betriebskostendefizits im Rahmen des Förderprogramms „Regiobuslinien“. Die andere Hälfte müssen die Landkreise beisteuern.

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