Duale Berufsausbildung als Grundlage für den Mittelstand
Donnerstag, den 10. März 2016 um 21:41 Uhr

Dr. Albrecht Schütte informierte sich vor Ort beim Unternehmen Schmitt und Meissner

Sinsheim-Dühren. „Eine gute Schulbildung und Ausbildung ist für den Mittelstand enorm wichtig“, so der Geschäftsführer Knut Meissner vom Unternehmen „Schmitt und Meissner GmbH“ im Gewerbegebiet „Hinter Mühle“ in seiner Begrüßung an den Landtagskandidaten Dr. Albrecht Schütte, der sich vor Ort über die Anliegen des Mittelstandes informierte. „Schmitt und Meissner“ ist ein Spezialist für das Spritzgießen von Kunststoffen. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt ca. 100 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb und liefert Einzelteile aus Kunststoff an Automobilzulieferer. Eine wesentlichen Herausforderung für das Unternehmen ist die Ausbildung beziehungsweise Suche nach qualifiziertem Personal.

Froh sei man über die hervorragende berufliche Schullandschaft in Sinsheim. So habe man mit der Friedrich-Hecker-Schule und der dortigen Verfahrensmechanikerklasse sehr gute Erfahrungenen bei der Ausbildung gemacht. Schütte machte klar, dass die CDU die duale Berufsausbildung stärken möchte, denn: „Handwerker und Facharbeiter sind ganz entscheidend für die Stärke unsere Wirtschaft. Wir müssen die Jugendlichen dafür wieder begeistern.“ Dazu gehöre der Erhalt der Realschulen und mehr Förderung für praktisch begabte Schülerinnen und Schüler an den Schulen im Land.

Bei einem kleinen Rundgang durch die Produktionshallen zeigte Meissner dem Landtagskandidaten die verschiedensten, hochmodernen Maschinen für die Kunststoffspritzung sowie die hauseigene Werkzeugproduktion. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich Aufträge sehr schnell ändern, enorme Datenmengen versandt werden und alles „just-in-time“ produziert werden soll, sei ein Anschluss an das Glasfasernetz enorm wichtig. Nur so könne man mittelfristig wettbewerbsfähig bleiben.

Schütte versicherte, dass die CDU die dringende Notwendigkeit des Breitbandausbaus sehe und deshalb zusätzlich zu den Bundesmitteln 500 Millionen Euro für die Erweiterung des Glasfasernetzes im Land ausgeben wird.

„Nur durch den Mittelstand können wir in den nächsten Jahren ein wettbewerbsfähiges Bundesland bleiben. Wettbewerbsfähig bleiben Mittelständler jedoch nicht durch ständig neue Regelungen und Vorschriften, sondern nur durch aktive Förderung durch die Politik“, merkte Schütte zum Abschluss des Rundgangs an und bedankte sich bei Meissner für die interessante Führung.