Schütte: „Mobil zu sein ist ein Grundbedürfnis der Menschen“
Montag, den 21. Dezember 2015 um 17:50 Uhr

Landtagskandidat Dr. Albrecht Schütte (CDU) im Gespräch mit Lobbachs Bürgermeister Rutsch über digitale Infrastruktur und Verkehrsinfrastruktur

Landtagskandidat Schütte im Gespräch mit Lobbachs Bürgermeister Rutsch über digitale Infrastruktur und Verkehrsinfrastruktur

Lobbach. Der CDU-Landtagskandidat Dr. Albrecht Schütte informierte sich im Rahmen seiner Gemeindebesuche auch in Lobbach bei Bürgermeister Heiner Rutsch über aktuelle Themen und zukünftige Projekte des Ortes. Begleitet wurde Albrecht Schütte dabei von Vertretern der örtlichen CDU-Vorstandschaft, Wolfgang Kuhnle und Bernhard Braun. Ein besonderes Thema in Lobbach ist derzeit die Breitbandversorgung, erfuhren die Gesprächsteilnehmer. „Im Rahmen des Zweckverbandes des Rhein-Neckar-Kreises werden bis Ende 2015 Glasfaserkabel sowohl nach Waldwimmersbach als auch nach Lobenfeld verlegt sein“, berichtete Bürgermeister Heiner Rutsch und ergänzte: „Unser Ziel liegt bei 50 MBit/s. Vor allem wollen wir unser Gewerbegebiet schnellstmöglich direkt über Glasfaser anbinden.“ Rutsch führte aus, dass die Gemeinde einen weiteren Ausbau, zunächst zu den elf Verteilerkästen der Telekom, plant.

Dr. Albrecht Schütte betonte die besondere Bedeutung der digitalen Versorgung: „Die Breitbandinfrastruktur muss in der Lage sein, den wachsenden Bedarf der Unternehmen in einem digitalisierten Umfeld zu decken. Das Arbeiten im Homeoffice muss für die Arbeitnehmer in der heutigen Zeit technisch möglich sein.“

Neben der digitalen Infrastruktur bewege die Menschen in Lobbach auch die Verkehrsinfrastruktur. „Derzeit gibt es Mehrkosten bei der Neuausschreibung der Buslinien 743 und 754“, sagte Heiner Rutsch.

„Mobil zu sein ist ein Grundbedürfnis aller Menschen. Das gilt für Schüler und Studenten, Berufstätige und Rentner gleichermaßen.Gerade im ländlichen Raum dürfen wir dieses Bedürfnis nicht vernachlässigen“, betonte Schütte.

Auch mit Blick auf die bald nach Lobbach kommenden Flüchtlinge gab es Neues zu berichten. „Aller Voraussicht nach werden wir zu Beginn des neuen Jahres zehn Menschen in unserer Anschlussunterbringung Quartier geben können. Die Wohnungen sind vorbereitet“, zeigte sich der Bürgermeister optimistisch.

Diskutiert wurden abschließend auch weitere Anliegen der Gemeinde. So plant die Kommune die Sanierung des Rathauses. Schütte: „Das Landessanierungsprogramm bietet hier optimale Unterstützungsmöglichkeiten."