CDU-Stadtverband Waibstadt: Landtagskandidat Dr. Schütte informierte sich bei Bürgermeister Joachim Locher
Mittwoch, den 18. November 2015 um 10:43 Uhr

V.l.n.r.: Christiane Löffler vom CDU-Stadtverband Waibstadt, Landtagskandidat Dr. Albrecht Schütte und Bürgermeister Joachim Locher.

Waibstadt. Wie viel Waibstadt in den letzten Jahren investiert hat und welche großen Projekte in den kommenden Jahren anstehen, darüber informierte Bürgermeister Joachim Locher den CDU-Landtagskandidaten Dr. Albrecht Schütte sowie Christiane Löffler und Heidi Brechtel vom Vorstand der örtlichen CDU. Der Platz um den Bahnhof wurde im Rahmen des Landessanierungsprogrammes attraktiv gestaltet und es konnten zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten geschaffen werden. Die finanziellen Mittel dafür stammten zu 60% vom Land, die restlichen 40% wurden von der Stadt beigesteuert. Ein weiteres Gebiet wurde inzwischen in Daisbach in das Landessanierungsprogramm aufgenommen.

Zunächst sollten private Sanierungsmaßnahmen je mit 25% des Aufwandes unterstützt werden. Im Anschluss werde die Stadt die Sanierung der Schule, Halle und Verwaltungsstelle in Angriff nehmen.

Besonders erfreut zeigte sich Schütte, der in Bammental DLRG-Vorsitzender und Ausbilder ist, dass Waibstadt immer wieder in sein Hallenbad investiere, allein im nächsten Jahr ca. eine halbe Million Euro. Damit leiste die Stadt Erhebliches, damit auch in Zukunft Kinder schwimmen lernen und Erwachsene sich sportlich betätigen könnten.

Auch ökologisch sei Waibstadt bei der Energieversorgung seines Schulzentrums mit Hallenbad vorbildlich, führte Locher aus. Von Daisbach aus werde die Heizanlage mit Biogas beliefert, welches im Wesentlichen aus biologischen Abfällen hergestellt werde. Mit dem Neubau des katholischen Kindergartens auf dem Gelände des Schulzentrums stehe eine weitere große Maßnahme an, so der Bürgermeister: „In diesem Gebäude können wir auch eine Mensa für unser Schulzentrum integrieren.“

Weiter ging Locher auf die Realschule ein. Diese habe ein sehr gutes Ansehen und daher auch gute Anmeldezahlen. Ermöglicht durch einen Sponsor erhalte jetzt zudem jedes Klassenzimmer eine digitale Schultafel, mit der dann z.B. Karten für quasi jeden Ausschnitt dargestellt werden könnten. Die Realschulen, so Schütte, seien sehr erfolgreich und stünden als eine der Säulen im Mittelpunkt des CDU-Bildungskonzeptes. So dürften sie beim Sachkostenbeitrag je Schüler und der Lehrerausstattung nicht länger benachteiligt werden. „Gerade diese Schulart leistet eine hervorragende Vorbereitung für die Berufsausbildung auf der einen Seite und bereitet auf der anderen Seite viele Schüler auf die beruflichen Gymnasien vor“, unterstrich der Landtagskandidat.

Anders als bei den Gesprächen in vielen Gemeinden zum Thema Flüchtlinge konnte Waibstadt hier schon einiges an Erfahrung sammeln. Aktuell habe man an zwei Standorten ca. 115 Flüchtlinge in der Erstunterbringung des Rhein-Neckar-Kreises. Insbesondere die Betreuung sei nur durch die Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern z.B. für Sprachkurse möglich, berichtete der Bürgermeister. Ein Problem sei nach wie vor die Möglichkeit, eine Arbeit aufnehmen zu können. Formal sei dies 3 Monate nach Stellung des Asylantrags möglich, aber es gebe zum Teil bürokratische Hindernisse. Im Fall von Waibstadt komme hinzu, dass manche der Flüchtlinge ihren Antrag noch gar nicht stellen konnten. Das Regierungspräsidium kenne das Problem, aber die Abarbeitung dieser Altfälle dauere leider sehr lange. Hier, so Schütte, sei mehr Unterstützung seitens der Landesregierung nötig.

Ein weiteres landespolitisches Thema des Gesprächs war der ländliche Raum, der Schütte sehr am Herzen liegt. Untzer anderem gehe es dabei um den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Die CDU wolle sich bei den Fördermitteln an Bayern orientieren, machte Schütte klar. Ebenso wichtig sei die medizinische Versorgung. Hier konnte Locher berichten, dass man erfolgreich in Waibstadt die hausärztliche Versorgung gesichert habe.

Alle waren sich einig, dass sich an solchen Beispielen die erfolgreiche politische Arbeit vor Ort zeige. Diese Arbeit wolle er im Falle seiner Wahl unterstützen, bekräftigte Schütte zum Abschluss des Gesprächs.