Stellungnahme vom 5. April 2019 von Dr. Albrecht Schütte MdL zu: "Planung des Radschnellwegs Heidelberg-Mannheim wird gemeinsam finanziert"
Freitag, den 05. April 2019 um 13:55 Uhr

Pressemitteilung des Verkehrsministeriums / Gute Nachrichten für Pendler in der Region Rhein-Neckar - Planung des Radschnellwegs Heidelberg-Mannheim wird gemeinsam finanziert / Bund und Land bringen die neue attraktive Verbindung voran

Der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte (CDU) begrüßte die Nachricht, dass sich das Bundesverkehrsministerium an der Planung des Radschnellwegs Heidelberg-Mannheim mitbeteiligt: „Die unionsgeführte Bundesregierung saniert und baut die Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsträger aus.“ Gleichzeitig wies Schütte darauf hin, dass die Infrastruktur im Allgemeinen und die Verbesserung der Attraktivität von Radwegen im Speziellen außerhalb von Ballungsräumen nicht in Vergessenheit geraten dürfe. „Dafür ist ein durchgehendes Radverkehrsnetz die Voraussetzung“, erklärte Schütte, der sich an verschiedenen Stellen für den Lückenschluss von Radwegen einsetzt. „Oft fehlen nur wenige Meter, um eine sinnvolle Radwegeverbindung zu schaffen.“


Das Projekt Radschnellweg Heidelberg-Mannheim hat einen weiteren wichtigen Schritt genommen: Das Bundesministerium für Verkehr (BMVI) hat heute mitgeteilt, dass es die Planung für die neue Verbindung umfangreich mitfinanziert. Verkehrsminister Winfried Hermann: „Das ist eine gute Nachricht für die Fahrradpendler in der Region Rhein-Neckar. Es freut uns sehr, dass die Planung des Radschnellwegs nun vom Bund entscheidend vorangebracht wird.“


Das Land Baden-Württemberg plant den Radschnellweg zwischen Mannheim und Heidelberg als eines von drei Pilotstrecken. Radschnellwege sind aufgrund direkter, umwegefreier Führungen mit wenigen Stopps und großer Breiten besonders attraktiv für das Radpendeln – auch auf längeren Distanzen. Gleichzeitig sind Radschnellwege auch große Investitionsvorhaben, die nicht von heute auf morgen umgesetzt und geplant werden können. Minister Hermann: „Mit der Planung des Radschnellwegs stellen wir heute die Weichen für eine nachhaltigere Mobilität in der Zukunft.


Das Regierungspräsidium Karlsruhe bereitet jetzt in Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr die Linienführung der Trasse vor.“ Insgesamt kosten Planung und Vorbereitung des Radschnellwegs knapp 1,2 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit einer Förderung in Höhe von 765.000 Euro. Das Land finanziert 405.000 Euro. Mit dem nun vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur bewilligten Förderantrag ist Baden-Württemberg das erste Bundesland, das eine Förderung für Radschnellwege vom Bund erhält.


Hintergrundinformationen zum Radschnellweg Heidelberg-Mannheim

Der Radschnellweg Heidelberg-Mannheim wird vom Paradeplatz in Mannheim bis zum Bismarckplatz in Heidelberg führen. In der Machbarkeitsstudie des Verband Region Rhein-Neckar (VRRN), die bereits im Februar 2018 abgeschlossen wurde, wurden unterschiedliche Trassenvarianten betrachtet. Diese dienen nun als Grundlage für die planerische Ausarbeitung. Die drei Trassenvarianten werden derzeit in einer Variantenuntersuchung gegenübergestellt. Mit einer endgültigen Trassenentscheidung wird im Laufe dieses Frühjahrs gerechnet. Ziel ist es, die sinnvollste Trassenvariante für die Verbindung benennen zu können, welche anschließend detailliert geplant und umgesetzt werden wird.